Schwyzerörgerli

Schwyzerörgerli

Geschichte

Die ersten Formen vom Schwyzerörgeli nannte man Langnauerli. Sie wurden ab 1836 in Langnau im Emmental gebaut. Sie besassen nur wenige Knöpfe und schon bald fehlten den Musikantinnen und Musikanten verschiedene Töne. Robert Iten aus Unterägeri (ZG) gilt als Erfinder des heutigen Schwyzerörgelis. Er baute im Jahr 1883 alle fehlenden Töne ein und erweiterte somit das Langnauerli zum Schwyzerörgeli. Der Kanton Schwyz verhalf dem Örgeli wahrscheinlich zu seinem heutigen Namen.

 

Bau und Klangerzeugung

Das handliche, gefällige Instrument hat einen kernigen und tragenden Klang und eignet sich für Einzelspieler und Gruppen. Es findet seinen häufigsten Einsatz in der traditionellen Schweizer Volksmusik. In jüngster Zeit setzen diverse Formationen das Schwergewicht auch auf Experimente und andere Musikstilrichtungen.

 

Instrumentenfamilie

Das Schwyzerörgeli gehört zur Gattung der Tasteninstrumente. In die gleiche Instrumentenfamilie gehören:

  • Klavier
  • Keyboard
  • Jazz-/Rockpiano
  • Cembalo
  • Akkordeon
  • Kirchenorgel

 

Verwendung

Das Schwyzerörgeli wird in folgenden Musikbereichen eingesetzt:
🙂 als Soloinstrument
🙂 als Begleitinstrument
🙁 im Streichorchester
🙁 im Sinfonieorchester
🙁 im Blasorchester
🙁 in der Big Band
🙁 in der klassischen Musik
🙁 in der Kirchenmusik
🙂 in der Volksmusik
🙁 in Rap, Reggae, Hip Hop
🙁 im Jazz
🙂 in Funk, Rock und Pop

 

Unterrichtszeit/ Dauer

nach Vereinbarung / 30 Minuten

 

Kosten

Fr. 590.–/Semester*
Fr. 740.–/Semester
* Gemeindebeitrag: Berg-Birwinken, Bürglen, Bussnang-Rothenhausen, Kemmental, Regio Märwil, Ottoberg, Sulgen (nur Primarschule) und Weinfelden

Informationen
  • Kurs-Nr.1700

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