Oboe

Geschichte

Der Name der Oboe stammt vom französischen Begriff „haut bois“ (hohes Holz) ab. Erste Instrumente der Oboen-Art gab es bereits vor 4000 Jahren bei den Ägyptern. In den ersten Jahren nach 1800 erhielt die Oboe in etwa ihre heutige Form.

 

Bau und Klangerzeugung

Die Oboe ist aus schwarzem Grenadillholz gebaut und besteht aus drei Holzstücken, die zusammengesteckt werden. Als Mundstück dient ein kleines Doppelrohrblatt, das beim Blasen zwischen die Lippen genommen wird. Das Klappensystem besteht aus versilberten Klappen.

Nachdem das Rohrblatt einige Minuten im Wasser eingelegt wurde, kann es auf die Oboe aufgesteckt werden. Mit der Ober- und Unterlippe wird das Rohr umschlossen. Jetzt wird sorgfältig und dosiert Luft ins Rohr geblasen, so dass die feinen Rohrblättchen zu schwingen beginnen. Dazu braucht es auch eine gute Atemtechnik. Die Töne können voneinander getrennt werden, indem mit der Zungenspitze die Spitze des Rohrblattes berührt werden.

 

Instrumentenfamilie

Die Oboe gehört zur Gattung der Holzblasinstrumente. In die gleiche Instrumentenfamilie gehören:

  • Fagott
  • Oboe d’amore
  • Englischhorn

 

Verwendung

Die Oboe wird in folgenden Musikbereichen eingesetzt:

🙂 als Soloinstrument
🙁 als Begleitinstrument
🙁 im Streichorchester
🙂 im Sinfonieorchester
🙂 im Blasorchester
🙁 in der Big Band
🙂 in der klassischen Musik
🙂 in der Kirchenmusik
🙁 in der Volksmusik
🙁 in Rap, Reggae, Hip Hop
🙁 im Jazz
🙁 in Funk, Rock und Pop

 

Unterrichtszeit/ Dauer

nach Vereinbarung / 30 Minuten

 

Kosten

Fr. 590.–/Semester*

Fr. 740.–/Semester

* Gemeindebeitrag: Berg-Birwinken, Bürglen, Bussnang-Rothenhausen, Kemmental, Regio Märwil, Ottoberg, Sulgen (nur Primarschule) und Weinfelden

Informationen
  • Kurs-Nr.3500

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