Klarinette

Geschichte

Die Klarinette wurde 1690 von Johann Christoph Denner aus dem französischen Chalumeau weiter entwickelt. Die Klarinette war zu Beginn verpönt, weil sie so schrill tönte. Erst nach 1770 wurde die Klarinette bekannter und auch öfter verwendet.

 

Bau und Klangerzeugung

Die Klarinette besteht aus fünf zusammensetzbaren Teilen. Das Mundstück wird aus Kautschuk oder Kunststoff gefertigt. Im Gegensatz zur Oboe hat die Klarinette nur ein einfaches Rohrblatt. Der Korpus besteht meist aus Ebenholz, Grenadill oder Buchsbaum. Von allen Blasinstrumenten hat die Klarinette den grössten Tonumfang.

Zum Spielen werden die Lippen zu einem Lächeln geformt. Der Spieler nimmt das Mundstück in den Mund. Die Unterlippe zieht er über die Zähne, und die oberen Schneidezähne berühren das Mundstück. Dabei wird das Kinn immer herunter gezogen. Dann wird tief eingeatmet und Luft in das Mundstück geblasen, um das am Mundstück befestigte Schilfrohrblatt in Schwingung zu versetzen.

 

Instrumentenfamilie

Die Klarinette gehört zur Gattung der Holzblasinstrumente. In die gleiche Instrumentenfamilie gehören:

  • Kleine Es-Klarinette
  • Bassetthorn
  • Bassklarinette
  • Kontrabass-Klarinette

 

Verwendung

Die Klarinette wird in folgenden Musikbereichen eingesetzt:

🙂 als Soloinstrument
🙂 als Begleitinstrument
🙁 im Streichorchester
🙂 im Sinfonieorchester
🙂 im Blasorchester
🙂 in der Big Band
🙂 in der klassischen Musik
🙂 in der Kirchenmusik
🙂 in der Volksmusik
🙁 in Rap, Reggae, Hip Hop
🙂 im Jazz
🙁 in Funk, Rock und Pop

 

Unterrichtszeit/ Dauer

nach Vereinbarung / 30 Minuten

 

Kosten

Fr. 590.–/Semester*

Fr. 740.–/Semester

* Gemeindebeitrag: Berg-Birwinken, Bürglen, Bussnang-Rothenhausen, Kemmental, Regio Märwil, Ottoberg, Sulgen (nur Primarschule) und Weinfelden

Informationen
  • Kurs-Nr.3300

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