Fagott

Geschichte

Das Fagott ist seit Ende des 16. Jahrhunderts bekannt. Bereits zu Zeiten Mozarts war das Fagott ein beliebtes Soloinstrument. Nach vielen baulichen Verbesserungen erhielt es im 19. Jahrhundert seine heutige Form.

 

Bau und Klangerzeugung

Das Fagott besteht aus zwei nebeneinander befestigten Holzröhren. Am dünnen Mundrohr ist wie bei der Oboe ein Doppelrohrblatt aus Schilf befestigt. Über den Löchern sind die Klappen angeordnet. Das Fagott ist doppelt so tief wie die Oboe, das Kontrafagott doppelt so tief wie das Fagott. Die Länge ist exponentiell, also viel länger als doppelt so lang. Da es konisch und nicht zylindrisch ist, ist es nicht so einfach auf eine mathematische Formel zu bringen.
Damit überhaupt ein Ton erzeugt werden kann, muss zuerst ein Doppelrohrblatt auf dem S-Bogen angebracht werden. Um dieses doppelblättrige Rohr-Mundstück schliessen sich die Lippen. Mit dem Hineinblasen beginnt das Doppelrohrblatt zu schwingen. Diese Schwingungen übertragen sich auf das Instrument. Die Tonhöhe wird durch das Öffnen und Schliessen der Klappen beeinflusst. Mit geschlossenen Klappen schwingt die Luft durch eine längere Röhre, der Ton wird damit tiefer.

 

Instrumentenfamilie

Das Fagott gehört zur Gattung der Holzblasinstrumente. In die gleiche Familie gehören:

  • Schalmei
  • Kontrafagott
  • Englischhorn
  • Krummhorn

Verwendung

Das Fagott wird in folgenden Musikbereichen eingesetzt:

🙂 als Soloinstrument
🙁 als Begleitinstrument
🙁 im Streichorchester
🙂 im Sinfonieorchester
🙁 im Blasorchester
🙁 in der Big Band
🙂 in der klassischen Musik
🙂 in der Kirchenmusik
🙁 in der Volksmusik
🙁 in Rap, Reggae, Hip Hop
🙁 im Jazz
🙁 in Funk, Rock und Pop

 

Unterrichtszeit/ Dauer

nach Vereinbarung / 30 Minuten

 

Kosten

Fr. 590.–/Semester*

Fr. 740.–/Semester

* Gemeindebeitrag: Berg-Birwinken, Bürglen, Bussnang-Rothenhausen, Kemmental, Regio Märwil, Ottoberg, Sulgen (nur Primarschule) und Weinfelden

Informationen
  • Kurs-Nr.3600

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