Cembalo

Geschichte

Das Cembalo etablierte sich in der Renaissance (15. bis 16. Jahrhundert) und erlebte seine Blütezeit in der Barockmusik, bis es durch das Fortepiano (Hammerklavier) verdrängt wurde. Im 20. Jahrhundert wurde das Cembalo wiederentdeckt und erlebte einen richtigen Boom.

 

Bau und Klangerzeugung

Beim Cembalo werden die Saiten nicht wie beim Klavier mit Hämmern geschlagen, sondern fast wie bei einer Gitarre mit kleinen Plektren gezupft: dies verleiht dem Instrument einen sehr sanften aber auch sehr rhythmischen Charakter und lädt gleichzeitig zum Ausprobieren und Experimentieren ein.

Das Cembalo hat gegenüber dem Klavier gewisse Vorzüge: Die Tasten sind schmaler, grössere Intervalle sind also für kleine Kinderhände gut zu greifen und der Anschlag ist leichter.

 

Instrumentenfamilie

Das Cembalo gehört zur Gattung der Tasteninstrumente. In die gleiche Instrumentenfamilie gehören:

  • Klavier
  • Jazz-/Rockpiano
  • Keyboard
  • Kirchenorgel
  • Akkordeon
  • Schwyzerörgeli

 

Verwendung

Das Cembalo wird in folgenden Musikbereichen eingesetzt:
🙂 als Soloinstrument
🙂 als Begleitinstrument
🙂 im Streichorchester
🙂 im Sinfonieorchester
🙁 im Blasorchester
🙁 in der Big Band
🙂 in der klassischen Musik
🙂 in der Kirchenmusik
🙁 in der Volksmusik
🙁 in Rap, Reggae, Hip Hop
🙂 im Jazz
🙁 in Funk, Rock und Pop

 

Unterrichtszeit/ Dauer

nach Vereinbarung / 30 Minuten

 

Kosten

Fr. 590.–/Semester*
Fr. 740.–/Semester
* Gemeindebeitrag: Berg-Birwinken, Bürglen, Bussnang-Rothenhausen, Kemmental, Regio Märwil, Ottoberg, Sulgen (nur Primarschule) und Weinfelden

Informationen
  • Kurs-Nr.1400

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